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Wienerinnen: Die Website für starke Frauen!

Valeria Foglar-Deinhardstein

Lerne unsere wienerinnen.spitzenkandidatin für die EU Wahl 2019 kennen!

Auch die EU Wahl am 26. Mai bietet Gelegenheit Euch einzubringen. Unsere wienerinnen Kandidatin Valeria Foglar-Deinhardstein freut sich für den Wiener Frauenbund als Kandidatin bei der Europawahl 2019 anzutreten. Für Valeria, die bald die Bezirksleitung der wienerinnen.währing übernehmen wird, geht mit der Kandidatur ein Traum in Erfüllung. Sie sieht darin eine Möglichkeit noch schlagkräftiger für das einzigartige und alternativenlose Friedensprojekt, EU, einzutreten. Valeria möchte eine Kandidatin sein, für alle, die von Europa überzeugt sind und gemeinsam wollen wir mit ihr die EU handlungsfähiger, besser, effizienter und demokratischer machen. Dieser Wahlkampf wird richtungsweisend und wir bitten unsere wienerinnen um kräftiges Mitarbeiten. Meldet Euch bei uns im Büro, wenn wir Euch für diverse Aktionen einteilen dürfen.

 

Interview mit unserer Kandidatin Valeria Foglar-Deinhardstein

Unsere wienerinnen Kandidatin für die EU-Wahl heißt Valeria Foglar-Deinhardstein und wir freuen uns sehr, dass wir sie als Kandidatin für die EU-Wahl ins Rennen schicken. Valeria hat knapp fünf Jahre in Brüssel gearbeitet: zuerst zwei Jahre im EU Parlament und dann für die Telekom Austria Gruppe als Büroleiterin. Heute lebt sie mit Mann und Tochter im 18. Bezirk, ist Stellvertretende Bezirksparteiobfrau der ÖVP Währing und wird bald die wienerinnen.währing übernehmen. Gemeinsam mit anderen Bezirken startete sie die Initiative „wienerinnen im Bezirk“, von der es schon zwei tolle Veranstaltungen gab. 

wienerinnen.at: Liebe Valeria, Du bist unsere wienerinnen Kandidatin für die EU Wahl und eine glühende Europäerin. Deshalb gleich zum Anfang die Frage: Warum kandidierst du für die EU Wahl, am 26.05.2019?

Ich habe mich immer schon als Europäerin gefühlt! Ich bin schließlich in zwei Kulturen aufgewachsen und habe mich nie einer Nation alleine zugehörig gefühlt. Es war immer schon mein Traum, mich aktiv für die Weiterentwicklung Europas einzusetzen. Für mich ist Europa unsere Vergangenheit, die EU aber ist unsere Gegenwart und unsere Zukunft. Sie ist aus meiner Sicht alternativlos.

wienerinnen.at: Was möchtest du im EU-Parlament umsetzen und was heißt das konkret für dich? 

Einen Ausgleich schaffen zwischen den Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Und die Anliegen derer zu vertreten, die noch nicht im Erwerbsleben stehen. Konkret bedeutet das für mich eine Stimme zu sein für die, die keine große Lobby im Hintergrund haben.


• Ich fordere eine europaweite digitale Konzernsteuer, die Google & Co zur Kasse bittet. Das ist nur fair gegenüber den Steuerzahlern der Länder, wo sie ihre Geschäfte machen! 
• Ich trete vehement gegen Lohn- und Sozialdumping ein! Wir müssen ein soziales und solidarisches Europa anstreben.
• Ich setze mich für europäische Antworten auf die Fragen der Digitalisierung ein! Ich wünsche mir europäische Modelle, mit denen wir die damit zusammenhängenden Veränderung des Arbeitsmarktes bewältigen können.
• Ich möchte für meine Kinder eine lebenswerte Welt erhalten. Europa soll in der Frage des Klima- und Umweltschutzes Vorreiter werden und geschlossen diese Ziele auf der Weltbühne vertreten.

wienerinnen.at: Was sind Deine wichtigsten Punkte für die Du dich auf Europäischer Ebene für Frauen einsetzen würdest?

Als junge, engagierte und Vollzeit arbeitende Mutter, ist es mir ein besonderes Anliegen endlich die wirtschaftliche und soziale Stellung von Frauen in Europa zu verbessern. Es darf einfach nicht sein, dass nur 25% von Europas Chefetagen mit Frauen belegt sind, es immer noch eine Lohnschere zwischen Männern und Frauen gibt und der Europäische Rat sich seit 2016 gegen eine Zustimmung für die Quote für Frauen im Aufsichtsräten sträubt (in Ö. bereits umgesetzt). Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist einer der zentralen Werte und eines der zentralen Ziele der EU und muss daher nicht nur in spezifischen Gesetzgebungen,
sondern auch in allen anderen Politikbereichen gewahrt werden. Dafür werde ich mich auf allen europäischen politischen Ebenen einsetzen.

wienerinnen.at: Welche Frauen Themen in Europa kommen in Zukunft auf uns zu? 

65% der EuropäerInnen wünschen sich laut Eurobarometer-Umfrage ein stärkeres Engagement der EU in diesem Politikbereich. Dies ist für mich ein klarer Auftrag und auch klar eine Mission, die ich im EU Parlament verfolgen möchte.

Folgende Themenbereiche müssen in der nächsten Legislaturperiode Priorität haben:
• Bessere Umsetzung und Durchsetzung bestehender EU-Rechtsvorschriften zur Gleichstellung.
• Europäische Lösungen im Bereich Gewalt gegen Frauen, vor allem auch wenn es um Asyl und Migration geht. Vor allem die Ratifizierung der Istanbul Konvention des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt in der EU durch alle Mitgliedstaaten.
• Gleiches Entgelt - eine Überarbeitung der vorhandenen Richtlinie in diesem Bereich ist dringend notwendig.
• Umsetzung der Richtlinie über eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern in Führungsgremien. Diese ist seit 2012 im Rat blockiert, weil die Mitgliedstaaten keine Einigung erzielen konnten. Die Nichtdiskriminierung muss sich in allen Politik Bereichen wiederfinden so auch Schwerpunkt für alle Europäischen Förder- und Forschungsprogramme sein.

wienerinnen.at: Du hast mehrere Jahre im Europäischen Parlament gearbeitet, was waren Deine Learnings, was hast Du mitgenommen an Ideen und Erfahrungen?

So wie auf allen politischen Ebenen gilt es auch im EP die Stimme der Frauen hoch zu halten. Immerhin gab es in der ÖVP Delegation bisher nur eine Frau. Insgesamt gibt es im EU Parlament 36,4% Frauen und in der EVP, der europäischen Volkspartei nur 28,9%. Auch sind teilweise in wichtigen Ausschüssen, wie dem Industrie Ausschuss oder dem Budget Ausschuss nur knapp 30% Frauen. Vor allem in der Familie der Volksparteien möchte ich eine starke weibliche Stimme sein, damit endlich klar ist, dass eine 50/50 Quote unabdingbar ist, wenn man Politik für die gesamte Bevölkerung machen möchte.

wienerinnen.at: Wer Dich kennt, weiß, Du bist eine umsetzungsstarke Frau. Gemeinsam mit den Bezirken 15,16,17 hast du die Initiative „wienerinnen. im Bezirk“ ins Leben gerufen. Was ist euer Ziel?

Diese Initiative gemeinsam mit meinen Kolleginnen aus den anderen Bezirken ist mein Herzensthema, denn wir wollen in unseren sehr offen gestalteten Veranstaltungen (meist mit interaktivem Part) über die Zukunft Wiens sprechen. Große Herausforderungen, wie die alternde Bevölkerung, die Wohnungsnot, das Bildungsangebot und die zunehmende Urbanisierung, möchten wir damit aktiv mitgestalten.

wienerinnen.at: Es wird ein harter Wahlkampf, denn wir haben es mit immer stärker werdenden Nationalistischen Tendenzen in Europa zu tun. Wie möchtest Du die Leute überzeugen an der Europäischen Idee festzuhalten?

Wir brauchen ein starkes, geeintes und friedvolles Europa, um auf die großen Herausforderungen unserer Zeit eine Antwort zu finden: Den Klimawandel, die hohe Jugendarbeitslosigkeit, die Digitalisierung und die Migration wird Österreich nicht alleine lösen können. Jeder der etwas anderes behauptet, spielt fahrlässig mit dem Feuer. Damit ist für mich klar: Europa ist Alternativlos.

wienerinnen.at: Wie kann man dich wählen?

Mit einer Vorzugsstimme! Jeder wahlberechtigte österreichische Staatsbürger bzw. jede im Europäischen Wahlregister eingetragene Person kann mir in ganz Österreich eine Vorzugsstimme geben. Wichtig ist, dass mein voller Nachname „Foglar-Deinhardstein“ auf dem Wahlzettel zu lesen ist. Bei der letzten EU Wahl 2014 war die Wahlbeteiligung unter 50%. Deshalb mein Appell: Macht von eurem Stimmrecht Gebrauch, die EU geht uns alle an!

Ich freue mich natürlich über jede Unterstützung und stehe auch jederzeit bei Rückfragen zur Verfügung.

wienerinnen.at: Liebe Valeria, Danke Dir vielmals für das Interview mit Dir.

 

 

 

 

 


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